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Händlerbund-Studie: Immer mehr Online-Händler leiden unter der Coronakrise

|   DreamRobot-News

Seit Monaten schon hält die Coronakrise fast die gesamte Welt in Atem. Auch Online-Händler sind von der Pandemie und dessen Auswirkungen nicht verschont geblieben. Die zweite Händlerbund-Corona-Studie zeigt, wie sehr der deutsche E-Commerce betroffen ist und wann Händler mit einer Besserung rechnen. 

Freud und Leid bei den deutschen Online-Händlern: Während die Coronakrise einem Teil der Händler zu mehr Umsatz verhilft, erlebt der Großteil der Verkäufer allerdings auch empfindliche Umsatzeinbußen. Das geht aus der zweiten Corona-Studie des Händlerbundes hervor. Von den 490 im April befragten deutschen Online-Händlern, machte sich mit 80 Prozent bei fast allen Teilnehmern die Pandemie inzwischen bemerkbar, allerdings auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Während 27 Prozent von positiven Effekten berichten und die aktuelle Krisensituation gut für das Geschäft beurteilt wird, empfinden 58 Prozent der Händler die Pandemie als negativ und erlebten bereits einen Umsatzrückgang von durchschnittlich 52 Prozent. 

Kunden zeigen Verständnis in der Krise 

Obwohl 63 Prozent der Studienteilnehmer Probleme bei der Lieferung von Waren haben, zeigen sich viele Kunden dennoch verständnisvoll. Laut der Händlerbund-Studie verzeichnen 33 Prozent der Online-Händler weniger Beschwerden im Kundenservice während der aktuellen Coronakrise. Nach Angaben der befragten Händler, wurde ihnen bislang viel Verständnis von Kunden entgegengebracht. 

Trotz der zum Teil positiven Effekte für Verkäufer, hat die Angst vor den Auswirkungen mit elf Prozent deutlich zugenommen. 22 Prozent erwarten sogar noch eine Verschlimmerung der Lage. 24 Prozent der Studienteilnehmer sind hingegen optimistisch und gehen davon aus, dass das Schlimmste vorbei und eine Besserung in Sicht ist. 

 

 

 

 

Mehrheit der Händler verweigert bislang finanzielle Hilfe 

Um große und kleine Unternehmen in der Krisenzeit finanziell zu unterstützen, haben Bund und Länder verschiedene Maßnahmen aufgesetzt. Allerdings nehmen diese Hilfen bislang nur 37 Prozent in Anspruch. Mit 55 Prozent gaben über die Hälfte der Online-Händler an, bislang noch nicht auf staatliche Mittel zurückzugreifen. Grund für die Zurückhaltung könnte sein, dass viele Händler die Hilfsmaßnahmen für zu gering einschätzen. „Wir haben in unserem Cateringbetrieb bereits über 100 Tsd. Euro Umsatzausfall. Mit der kleinen Soforthilfe werden wir sicher nicht ausreichend entschädigt. Die Maßnahmen sind völlig unzureichend“, so das ernüchternde Fazit eines Studienteilnehmers. 

Alle Ergebnisse der 2. Händlerbundstudie zum Coronavirus gibt es in folgender Infografik. 

Zu den Ergebnissen

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Über die Autorin 

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.