Händlerbund-Studie: Das erwarten Online-Shop-Betreiber vom diesjährigen Weihnachtsgeschäft

Am 10. Dezember 2017 um 18.00 Uhr ist die verkaufsstärkste Zeit des gesamten Jahres. Das ist eines der vielen Ergebnisse der diesjährigen Weihnachtsstudie, die der Händlerbund durchgeführt hat. Hierfür wurden insgesamt 417 Online-Händler nach ihren Erwartungen, Sonderangeboten und Bestsellern befragt, um dadurch ein aussagekräftiges Gesamtbild zu erstellen, was Shop-Betreiber vom Weihnachtsgeschäft 2017 erwarten.

So sind 61 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass der Sonntag der wichtigste Tag für den Online-Handel darstellt. Erst mit größerem Abstand folgt dahinter der Montag (31 Prozent). Bei den Tageszeiten wiederum ist der Abend mit 86 Prozent ganz weit vorne. 36 Prozent der Studienteilnehmer rechnen damit, dass in der zweiten Adventswoche die meisten Umsätze generiert werden, woraus sich der Abend des 10. Dezember ermitteln lässt.

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Jeder Zweite rechnet mit Lieferproblemen

Ein weiteres Ergebnis der Händlerbund-Weihnachtsstudie 2017: Drei von vier Händlern erwarten im Vergleich zum Rest des Jahres ein Umsatzplus. Lediglich zehn Prozent gehen von sinkenden Einnahmen aus. Dabei ist der Optimismus im Vergleich zum Vorjahr sogar noch einmal gestiegen, denn die Hälfte der Händler rechnet mit höheren Einnahmen als im Jahr 2016.

Doch das Weihnachtsgeschäft bringt natürlich auch etliche Hürden und Herausforderungen mit sich. Dazu gehört allen voran die Logistik: 70 Prozent der Shop-Betreiber gaben an, rechtzeitig ihre Lager aufzufüllen. Jeder Zweite geht sogar von Lieferproblemen während des Weihnachtsgeschäfts aus. Damit ist die Zahl im Vergleich zu 2016 noch einmal erheblich gestiegen, denn dort lag sie noch bei 36 Prozent. Eine erhöhte Retourenquote ist für 43 Prozent ebenfalls ein großer Unsicherheitsfaktor im Bereich Logistik.

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Online-Marktplätze als wichtigste Verkaufskanäle

Zu den weiteren Vorbereitungen für die in Sachen Umsatzzahlen so wichtige Zeit des Jahres zählen das Schalten von entsprechenden Werbeanzeigen (26 Prozent), Design-Änderungen im Online-Shop (22 Prozent) sowie die Aufstockung des Personals (15 Prozent). Ein geringerer Fokus wird hingegen auf Faktoren wie das Angebot eines Expressversands (10 Prozent) und das Einräumen von längeren Rückgabefristen (8 Prozent) gelegt.

Wie bereits im Vorjahr gelten Online-Marktplätze als wichtigste Verkaufskanäle im Weihnachtsgeschäft. 60 Prozent der Händler sind davon überzeugt, dort die meisten Umsätze zu generieren. Dahinter folgt der eigene Online-Shop mit 49 Prozent. Das Ladengeschäft wurde hingegen nur von 15 Prozent der Befragten genannt.

Die vollständige Studie, in der es unter anderem auch um die Bestseller im Weihnachtsgeschäft geht, kann an dieser Stelle online eingesehen und heruntergeladen werden.

 

Über den Händlerbund

Der Händlerbund ist das Service-Netzwerk für alle Fragen rund um den digitalen und stationären Handel. Mit seinen Mitgliedern und Partnern treibt er die Professionalisierung von mehreren zehntausend Online-Händlern in ganz Europa voran. Dabei setzt der Händlerbund auf Service-Partner, die die gesamte Wertschöpfungskette des E-Commerce umfassen.

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Über den Autor:

Christian Laude arbeitet seit 2015 als Redakteur bei Onlinehändler-News.de, dem Infoportal des Händlerbundes, das tagesaktuell über Hintergründe, Trends und News aus der Welt des E-Commerce informiert.